DECEMBER BOYS

Einhundertfünf Minuten voller Wehmut, Glück, Bruderliebe. Maps, Spit, Spark und Misty sind vier Waisenjungen, die im Dezember Geburtstag haben – die December Boys. Als das katholische Waisenhaus, in dem die Jungs aufwachsen, eine großzügige Spende erhält, entscheidet die Leitung, alle Kinder in den Urlaub zu schicken – und am ersten Dezember wird den vier Jungen eröffnet, dass gerade sie die ersten sein dürfen. Raus aus dem Outback Australiens, hinein an den Strand – eine Reise in ihre kühnsten Träume.
Maps, der älteste der vier, verliebt sich nach nur wenigen Tagen in Lucy, ein junges Mädchen, welches den Sommer dort verbringt. Das junge Ehepaar in der Nähe, unfähig eigene Kinder zu zeugen, entscheidet sich, einen der vier Jungen zu adoptieren. Eine unterschwellige Rivalität bricht aus, während Maps’ Welt zusammenfällt, als Lucy – seine erste Liebe – das Dorf verlässt. Wen werden die lieben Nachbarn wohl adoptieren?

Dieser Film ist eine emotionale Achterbahn. Die vier Jungen, obwohl nicht miteinander verwandt, lieben und respektieren sich wie nur Brüder es können. Sie erleben eine wunderschöne Zeit außerhalb ihres gewohnten Lebens, die den Zuschauer doch gleichzeitig mit einer Wehmut ins Herz sticht, denn er weiß, dass es nicht ewig bleiben kann. Die erwartete Entscheidung des Ehepaares scheint die Freundschaft zu zerbrechen – und doch, als einer der Jungen adoptiert werden soll, lernen sie, wie viel sie am anderen haben und lieben.
Dieser Film lehrt uns, dass wir jene Dinge, die wir am meisten zu schätzen glauben, erst dann wirklich wahrnehmen, wenn sie uns genommen werden.

„Wir Menschen sind wie ein riesiges Stück Metall und Gott ist der größte Magnet, den es gibt.“

Die December Boys treffen sich Jahre später wieder an demselben Ort. Die Häuser sind verschwunden, der alte Angler, der mit dem Fisch Henry seinen einzigen Freund verlor, das nette Ehepaar, alle Vergangenheit. Maps, Spit, Spark und Misty, sie alle konnten sich ein Leben lang an diese besondere Erfahrung erinnern, an diese Reise in das Außergewöhnliche, in die Seele, zum wahren Glück.
Es mag nicht unheimlich viel Handlung geben, doch die Tiefe dieses Filmes ist es, welche unter die Haut geht, und die Möglichkeit, noch Stunden später in seine Welt zu verschwinden. Und die Musik tut ihren Teil – und drückt kräftig auf die Tränendrüse. Ein wunderbarer Film, der nicht ausschließlich wegen Daniel Radcliffe zu einem DVD-Muss geworden ist.


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